Stahlhof Esch

Stahlhof Esch

Auslober: Esch-Sur-Alzette (Lux)

Wettbewerbszeitraum: 2005

Zusammenarbeit: hsa heisbourg strotz architectes und archiscape

Auszeichnungen

2005

Ankauf


Eine Hochofengruppe und eine Möllerei an der östlichen Längsseite definieren neben der Länge auch die vertikale Ausrichtung des Raums. Die ehemalige Funktion der Hochöfen zeigte sich während der Produktion im Augenblick des Abstichs, wenn das flüssige Material die Hochofenbirne verlässt. Dieser sich alle vier Stunden wiederholende Vorgang dokumentiert sich im Feld der terre liquide. Ein pulsierendes Leuchtfeld um die östliche Pfeilerreihe taucht den Stahlhof alle vier Stunden kurz in ein oranges Licht. Kurz nach dem „Abstich“ steigt ein Wasserdampfnebel aus der Krone der westlichen Pfeilerreihe, signalisiert das Ende des „Stahlkochens“ und kündigt den erneuten Start des Prozesses an. Schichtwechsel! Die „air solide“, das abgekoppelte Feld um die westliche Pfeilerreihe bildet mit seiner dichten Heckenbepflanzung und Sitzmauer Möglichkeiten zur Regeneration.